Kurz gesagt
Digital Signage ist der Einsatz von Bildschirmen — Fernsehern, Monitoren, Tablets — um Informationen, Speisekarten, Werbung oder Unterhaltung zu zeigen, die zentral verwaltet und aus der Ferne aktualisiert werden. Ein Digital-Signage-System besteht aus drei Teilen: einem Display, einem Player, der die Inhalte zeigt, und Cloud-Software, in der Sie gestalten und planen. Moderne Systeme wie PlainSignage nutzen den Android TV, den Sie bereits besitzen, als Player und kosten ab 14,99 € pro Monat.
Die drei Teile eines Digital-Signage-Systems
Jede Digital-Signage-Installation besteht aus Display, Player und Software. Das Display ist jeder Fernseher oder Monitor. Der Player ist das Gerät, das die Inhalte empfängt und zeigt — früher eine separate Mediaplayer-Box, heute meist der Fernseher selbst (Android TV, Google TV, Fire TV) oder ein Browser. Die Software ist der Ort, an dem Sie Layouts gestalten, Medien hochladen, Playlists planen und sehen, ob Bildschirme online sind.
- Display: Fernseher, Monitor, Tablet, Videowand, Stele
- Player: Android TV, Fire TV Stick, Android-Box, Tablet, Browser, Raspberry Pi
- Software: Cloud-Konsole für Gestaltung, Planung, Überwachung und Updates
So funktioniert es im Alltag
Sie gestalten ein Layout im Browser — Speisekarte, Willkommensbildschirm, Dashboard — oder starten mit einer Vorlage. Sie veröffentlichen, und der Player empfängt es innerhalb einer Sekunde über eine verschlüsselte Verbindung. Inhalte werden auf dem Player zwischengespeichert, damit sie bei Internetausfall weiterlaufen. Playlists rotieren Folien; Zeitpläne wechseln Inhalte nach Tageszeit; Bildschirmzeiten schalten Displays nachts aus. Live-Widgets (Wetter, Nachrichten, Kalender, Tabellen, Preise) aktualisieren sich selbst.
Wofür Digital Signage genutzt wird
Restaurants nutzen es für digitale Speisekarten, die von Frühstück zu Mittag wechseln. Geschäfte zeigen Aktionen und Produktvideos. Büros zeigen KPIs, Raumkalender und interne Nachrichten. Schulen zeigen Stundenpläne und Raumänderungen. Hotels zeigen Veranstaltungsprogramme und Wegweiser. Praxen zeigen Wartenummern. Fitnessstudios zeigen Kurspläne und Intervall-Timer. Gotteshäuser zeigen Gottesdienst- und Gebetszeiten.
Was es kostet
Klassische Systeme kombinieren eine Mediaplayer-Box (150–600 € pro Bildschirm) mit Softwarelizenzen von 20–50 € pro Bildschirm und Monat und oft einem Installationsvertrag. Cloud-Systeme auf Consumer-Hardware sind viel günstiger: PlainSignage kostet 14,99 € pro Monat für den ersten Bildschirm und 4,99 € für jeden weiteren, mit dem Android TV oder einem 30-€-Fire-TV-Stick als Player. Kein Hardware-Lock-in, kein Vertrag.
In drei Minuten starten
Installieren Sie den kostenlosen PlainSignage-Player auf einem Android TV, Fire TV Stick oder Tablet — oder öffnen Sie den Browser-Player. Ein 6-stelliger Code erscheint. Geben Sie ihn in der Konsole ein, wählen Sie eine Vorlage, veröffentlichen Sie. Die 14-tägige kostenlose Testphase braucht keine Kreditkarte.
Häufige Fragen
Brauche ich spezielle Hardware für Digital Signage?
Nein. Jeder Android TV oder Google TV führt den Player direkt aus; andere Fernseher brauchen einen 30-€-Fire-TV-Stick oder eine Android-Box. Ein Browser-Player läuft auf PCs, Macs, Chromebooks und Raspberry Pi.
Was ist der Unterschied zwischen Digital Signage und einem Fernseher mit Diashow?
Zentrale Verwaltung. Digital Signage wird aus der Ferne für viele Bildschirme gleichzeitig aktualisiert, zeitlich geplant, auf Verfügbarkeit überwacht und mit Live-Daten angereichert — eine USB-Diashow ist nichts davon.
Ist Cloud-Digital-Signage sicher?
Player verbinden sich ausgehend über TLS; in Ihrem Netzwerk lauscht nichts. PlainSignage wird in der EU gehostet und ist DSGVO-konform.